Pressemitteilungen

  • Gekrümmter Wellenleiter in einem Glaskörper, mit fs-Laserstrahlung strukturiert.
    © RWTH Aachen University

    Vielfältige chemische und biotechnologische Prozesse sind mit dem Entstehen, dem Wachstum oder der Veränderung von Partikeln verbunden. Eine detaillierte Beobachtung von Partikelgröße und Partikelanzahl im laufenden Prozess ohne zeit- und arbeitsaufwändige Probenentnahme soll die Überwachung und Steuerung solcher Prozesse in Echtzeit zukünftig vereinfachen oder überhaupt erst ermöglichen. Im Projekt »WAVESCATTER« haben sich dazu vier Unternehmen und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT zusammengeschlossen. Ziel ist die Entwicklung einer winkelauflösenden Wellenleiter-Streulichtsonde für die präzise Inline-Partikelanalytik.

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  • Mit EHLA lassen sich Metallschutzschichten mit extremer Hochgeschwindigkeit aufbringen.
    © Fraunhofer ILT, Aachen / Volker Lannert.

    Bauteile sollen per Hartverchromen, thermischem Spritzen oder Laserauftragschweißen vor Korrosion und Verschleiß bewahrt werden. Allerdings bergen all diese Verfahren Nachteile – so ist beispielsweise die Beschichtung mit Chrom(VI) ab September 2017 nur noch nach Autorisierung erlaubt. Das extreme Hochgeschwindigkeits-Laserauftragschweißen EHLA des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT und der RWTH Aachen University merzt die Mankos erstmals aus. Für ihre Entwicklung wurde das Aachener Forscherteam am 30. Mai 2017 mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis geehrt.

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  • Fraunhofer-Gemeinschaftsstand »Customized Solutions« auf der LASER World of PHOTONICS 2015 in München.
    © Fraunhofer ILT, Aachen / Klaus D. Wolf.

    »Der Laser ist eine Lösung auf der Suche nach einem Problem« sagte Ted Maiman 1964. Heute ist der Laser für viele Probleme die beste Lösung. Auf der LASER World of PHOTONICS 2017 in München zeigt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, wie es mit der passenden Prozesstechnik effiziente Laseranwendungen in vielen Bereichen ermöglicht und so auch den Einstieg in die Digital Photonic Production des 21. Jahrhunderts vorantreibt.

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  • Schnell, präzise, aber nicht kalt

    Pressemeldung / 16. Mai 2017

    Ein wesentliches Thema beim 4. UKP-Workshop waren thermische Effekte. Prof. Thomas Graf (rechts) sagte dazu: »Wieviel Wärme bei ultrakurzen Pulsen im Material zurück bleibt, haben wir noch nicht vollständig verstanden.«
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Am 26. und 27. April trafen sich 150 Experten aus Forschung und Industrie zum 4. UKP-Workshop: Ultrafast Laser Technology in Aachen. Die industrielle Anwendung ultrakurzer Laserpulse stand auch dieses Mal im Mittelpunkt des Workshops, organisiert vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT. Aufsehen erregten allerdings die Grundlagenforscher, die mit relativ einfachen Formeln zeigten, dass die oft beschworene »Cold Ablation« der Piko- und Femtosekundenlaser bei unsachgemäßer Parameter- und Systemauswahl bei höheren Leistungen ganz und gar nicht kalt ist.

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  • Robuste Lasertechnik für Umwelt-Satelliten

    Pressemeldung / 28. April 2017

    Künstlerische Darstellung des MERLIN-Instruments auf Basis der Myriade- Satellitenplattform.
    © CNES/illustration David DUCROS, 2016.

    2021 soll der deutsch-französische Satellit MERLIN zur Erforschung von Methan- Emissionen auf der Erde gestartet werden. Mit an Bord ist ein Lasersystem, das auch unter extremen Bedingungen präzise arbeitet. Die Technologie dafür wird am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen entwickelt und auf der LASER World of Photonics 2017 vorgestellt.

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  • Bild 2: Strukturierungsprozess von Glas durch direkte Laserablation mit ultrakurz gepulster Laserstrahlung.
    © Fraunhofer ILT, Aachen / Volker Lannert.

    Gerade mal doppelt so dick wie ein typisches Haar, rund 100 µm, fallen die transparenten, kratzfesten und zugleich formbaren Keramikschichten der Zukunft aus, die als Schutz für tragbare Elektronik dienen sollen. Die zu ihrer Herstellung nötigen Verfahren und Prozessketten entstehen seit März 2017 unter der Projektleitung des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT im dreijährigen Forschungsprojekt CeGlaFlex.

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  • 30 ausgewählte MINT-Studenten erleben mit der Photonik-Akademie 2017 eine Woche lang hautnah digitale Produktionstechnologien in Forschung und Industrie. / 2017

    Mit Hightech-Lasern im Labor und 3D-Druckern im ICE

    Pressemeldung der VDI Technologiezentrum GmbH / 06. April 2017

    Gruppenfoto mit allen 30 MINT-Studentinnen und Studenten sowie den beteiligten Akteurinnen und Akteuren.
    © VDI Technologiezentrum, Stephan Rauh.

    Mit einem 500 Watt-Laser Schmutz von Oberflächen wegsprengen, im ICE bei über 280 km/h mit einem 3D-Drucker Flaschenhalter ausdrucken oder einem Industrielaser zuschauen, wie er ganze Metallbauteile in einem Pulverbett aufbaut - das alles gibt es nur auf der Photonik-Akademie. Ende März schauten in Aachen sechs Tage lang 30 ausgewählte MINT-Studierende aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Labore von Fraunhofer-Instituten und hinter die Kulissen von führenden Laserunternehmen. Gastgeber der gemeinsamen Akademie des Bundesforschungsministeriums und der deutschen Photonik-Branche war in diesem Jahr der Forschungscampus Digital Photonic Production (DPP) in Aachen.

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  • © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Am 15. und 16. Mai lädt der neue Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung« zur ersten Informationsveranstaltung ein. Ziel der beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen ist es, Best-Practice-Lösungen für mehr Prozesssicherheit zu erarbeiten. Trendanalysen und Benchmarks sind dabei ebenso vorgesehen wie vorwettbewerbliche Entwicklungsprojekte.

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  • Laser-Ablation von ITO auf flexiblem PET-Substrat.
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Laserverfahren für die Mikrostrukturierung dünner Schichten zeigt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT auf der Fachmesse für gedruckte Elektronik LOPEC in München vom 29. bis zum 30. März 2017. Innovative Lösungen für die Anwendungsbereiche Photovoltaik und Dünnschichttechnologie werden auf dem Gemeinschaftsstand 405 des COPT.NRW in Halle B0 präsentiert.

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  • Technisch anmutende Designs wie diese mit ps-Laserstrahlung erzeugte Pyramidenstruktur finden immer mehr Anwendung im Automobilinterieur.
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Im Automobilbereich bekommen immer mehr Oberflächen eine Mikrostruktur. Ob im Zylinder oder auf dem Armaturenbrett, solche funktionalen Oberflächen sind angesagt. Mit ihrer fast unbegrenzten Präzision sind Laser dafür die richtigen Werkzeuge. Damit auch die Produktivität stimmt, wird jetzt eine Maschine entwickelt, die mit zwei verschiedenen Pulsarten auch große Flächen effizient bearbeiten kann.

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  • Insidertreff: 250 Experten für Turbinenbau aus der ganzen Welt trafen sich in Aachen auf der 4. ICTM Conference.
    © Fraunhofer ILT

    Die ICTM Conference hat sich als Treffpunkt des internationalen Turbomaschinenbaus etabliert. Bereits zum vierten Mal wurde die zweijährliche Veranstaltung von dem »International Center for Turbomachinery Manufacturing ICTM« in Aachen ausgerichtet, an dem die beiden Fraunhofer-Institute für Produktionstechnologie IPT und Lasertechnik ILT beteiligt sind. Über 250 Spezialisten aus 19 Ländern diskutierten auf der diesjährigen Konferenz am 15. und 16. Februar 2017, wie sich Turbinen für Kraftwerke und Flugzeuge im digitalen Zeitalter effektiver entwickeln und produzieren lassen.

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  • Ein erstes Beispiel für die Anwendung der Wendeloptik ist das Schneiden von Zahnrädern in Saphir für Luxusuhren.
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Der Lasermarkt in China bleibt spannend, dementsprechend hat sich die LASER World of PHOTONICS CHINA zur besucherstärksten Messe für Laser und optische Komponenten entwickelt. Das Fraunhofer ILT (Stand 4243, Halle N4) präsentiert dort neue Ideen für die industrielle Laseranwendung. Dazu gehört eine selbst-justierende Wendeloptik für ultrapräzise Bohrungen und Schnitte.

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  • Nimm’s leicht: Laserverfahren für die Mischbauweise

    Pressemitteilung / 30. Januar 2017

    Formschlüssiger CFK-Metall Zuschnitt.
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Dem Trend zur Hybridbauweise folgt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT aus Aachen im März 2017 auf der JEC World Composite Show: In Paris präsentieren die Forscher auf dem Gemeinschaftsstand des Aachener Zentrums für integrativen Leichtbau (AZL, Halle 6 Stand C79) drei laserbasierte Verfahren für Kunststoff-Metall-Verbünde.

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  • Labordemonstrator eines diodengepumpten Alexandrit-Lasers für klimarelevante Messungen in großer Höhe der Atmosphäre.
    © Fraunhofer ILT, Aachen.

    Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT entwickelt satellitengestützte Laserstrahlquellen für die Klimaforschung. Das Projekt »ALISE« (Diode-pumped Alexandrite Laser Instrument for next generation Satellite-based Earth observation) startete im August 2016. Bis zum Abschluss im Juli 2018 werden in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) und Airbus Defence & Space die technische Machbarkeit und die Einsatzmöglichkeiten eines neuartigen Lasersystems zur satellitengestützten Beobachtung des Weltklimas untersucht.

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